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EMS – Fitness bei Rückenschmerzen

Zu den häufigsten Ursachen für Krankschreibungen von Angestellten zählen unter anderem Rückenprobleme. Die Gründe dafür können vielfältiger Natur sein: Zu wenig Bewegung, zu viel Sitzen, Überbelastung, Fehlhaltungen oder auch Stress tragen häufig dazu bei, dass der Rücken schmerzt und nichts so wirklich hilft. Hier kann es sich lohnen, EMS-Training auszuprobieren, mit dem sich Rückenschmerzen wirkungsvoll lindern oder sogar vollständig bekämpfen lassen können. 

EMS-Training – was ist das genau?

Die Abkürzung EMS steht für die elektronische Muskelstimulation – und diese erfolgt durch den Einsatz von Reizstrom. Das mag zunächst sehr unangenehm und bedrohlich klingen, ist aber völlig ungefährlich und angenehm. EMS-Training strafft den Körper deutlich effektiver als normales Krafttraining. Zudem trägt es, regelmäßig durchgeführt, dazu bei, dass Muskeln schneller aufgebaut werden können. Damit der Strom durch den Körper geleitet werden kann, muss beim EMS-Training eine besondere Funktionskleidung getragen werden. Diese wird für gewöhnlich etwas angefeuchtet, so dass der Strom ideal geleitet werden kann. Weiterhin legt man sich eine Weste mit Verkabelungen, Bein- und Armmanschetten sowie einen Hüftgurt an. Die einzelnen Geräte hängen vom jeweiligen Fitnessstudio ab und können Bezeichnungen wie Body Transformer, Bodyformer oder auch MihaBodyTec tragen. Unsere sind medizinisch zugelassen und von der Marke Amplitrain. Die Elektroden für die einzelnen Körperpartien lassen sich individuell auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Weiterhin wird das Training von einem ausgebildeten Fitnesstrainer oder Physiotherapeuten begleitet, der die Stromzufuhr stets überwacht und ggf. anpasst.

Während des Trainings führt man verschiedene Übungen, wie beispielsweise Sit-ups oder auch Kniebeugen, durch. Diese werden vom Fitnesscoach festgelegt und hängen in erster Linie vom individuellen Trainingsziel ab. Das Wichtigste beim EMS-Training ist jedoch, dass sämtlicheMuskeln im Körper gefordert werden. Wie beispielsweise Bauch, Beine oder Po.

Durch den Reizstrom wird die Kontraktion der Muskeln verstärkt, was dazu führt, dass die Übungen sich deutlich anstrengender anfühlen als ohne Strom. Wenn man also einen Stromimpuls verspürt, müssen die Muskeln angespannt werden – hier spürt man eine Art Widerstand, dem man entgegenhalten muss. Dies kann je nach Kondition sehr anstrengend sein. Natürlich lässt sich die Stärke der Impulse individuell anpassen, allerdings sorgen stärkere Stromreize meist für bessere Effekte, die auch tiefere Muskelschichten erreichen. 

EMS- Training speziell für den Rücken

Häufig kommt es vor, dass Rückenbeschwerden – vor allem im unteren Teil des Rückens – entstehen, weil die Muskulatur dort zu schwach ausgebildet ist. Dies zeigt sich insbesondere im Lendenwirbelbereich sehr häufig. Diese Muskeln befinden sich direkt über dem Gesäß und werden von den meisten Menschen nicht trainiert. Genau hier kann das EMS-Training Abhilfe schaffen: Es trainiert nicht nur die großen, sondern auch die kleinen Muskelgruppen und sorgt für eine stabilere Wirbelsäule sowie für eine aufrechtere Körperhaltung.

Der Unterschied zu den Geräten im Fitnesscenter ist, dass diese meist ausschließlich die großen Muskelgruppen trainieren und kleinere Muskeln sich damit nicht gezielt fordern lassen. Dies ist beim EMS-Training nicht der Fall. Es stellt aus diesem Grund eine wirkungsvolle Möglichkeit zur Behandlung von Rückenproblemen und gleichzeitig zur Verbesserung der allgemeinen Fitness dar. Wird der untere Rücken regelmäßig mit EMS-Training trainiert, stabilisiert sich der Körper nach und nach und auch die Haltung profitiert davon. EMS-Training funktioniert so gezielt, dass selbst Muskeln stimuliert werden, die man beim normalen Krafttraining völlig außer Acht lässt.

Wissenschaftlich belegt: EMS-Training lindert Rückenschmerzen

Dass sich durch die gezielte Durchführung des EMS-Trainings Rückenprobleme wirksam bekämpfen lassen, ist nicht nur eine vage Theorie, sondern inzwischen sogar wissenschaftlich bestätigt worden. Zahlreiche Studien wurden dazu inzwischen durchgeführt, wie beispielsweise auch eine Studie der Universität Bayreuth. Bei mehr als 80 % aller Teilnehmer ließen sich durch EMS-Training Rückenschmerzen lindern oder sogar vollständig bekämpfen. Personen, die vor dem Beginn der rund sechswöchigen Studie unter chronischen Beschwerden litten, hatten danach nur noch geringe oder sogar gar keine Schmerzen mehr. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass sich die Ausdauer bei Bewegungsabläufen, die den Rücken belasten, sich ebenfalls um rund 30 % steigerte: Bücken, das Heben von Lasten, Laufen oder auch Hausarbeit fielen plötzlich leichter und waren weniger schmerzend. Somit zeigt sich, dass EMS-Training ein wirkungsvolles Mittel ist, um Rückenbeschwerden loszuwerden. Wer sich langfristige Ergebnisse und eine bessere Fitness wünscht, sollte das Training allerdings dauerhaft in seinen Alltag integrieren. Eine nur begrenzt andauernde Trainingsphase bringt für gewöhnlich nur kurzfristige Erfolge mit sich. 

Fitness mit Strom: Worauf sollte beim EMS-Fitness außerdem geachtet werden?

So manch einem, der bislang noch nichts von EMS-Training gehört hat, wird bei dem Gedanken von Stromstößen beim Fitness erst einmal sehr unbehaglich zumute. Allerdings ist diese Sorge völlig unbegründet, denn dabei handelt es sich um elektrische Impulse in einer sehr niedrigen Frequenz. Beim EMS-Fitness wird lediglich die Skelettmuskulatur aktiviert, es werden also keinerlei Organe oder das Herz davon beeinflusst. Allerdings darf das Training nicht von jeder Person ausgeführt werden: Wer einen Herzschrittmacher besitzt, darf das EMS-Training nicht ausführen. Für Schwangere empfiehlt sich diese Trainingsmethode ebenfalls nicht. Personen, die Hautprobleme haben, Epileptiker oder Spastiker sind oder auch unter Sensibilitätsstörungen leiden, sollten zunächst den Hausarzt kontaktieren, ehe sie mit dem EMS-Training beginnen.

Besonders wichtig ist, sich nicht für irgendein Studio zu entscheiden, sondern bei der Auswahl auf einige Aspekte zu achten. So kommt es vor allem darauf an, dass das gewählte Fitnessstudio auf die richtige Dosis an Stromimpulsen achtet und gleichzeitig auch den individuellen Fitness- und Gesundheitszustand des Kunden berücksichtigt. Wird intensives Muskeltraining ausgeführt, schüttet der Körper das Enzym Creatin-Kinase (CK) in deutlicher höherer Menge aus. Es gewährleistet, dass Muskelzellen optimal mit Energie versorgt werden. CK lässt sich zudem im Blut relativ leicht nachweisen. Aus diesem Grund nutzen Sportwissenschaftler die Messung der CK-Werte häufig zur Optimierung und Anpassung des EMS-Trainings.

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